Die Sicherheit von Fondseinlagen
Mit Investmentfonds lassen sich ganz unterschiedliche Portfolios konstruieren, die verschiedensten Anlegerprofilen gerecht werden. Insbesondere kann durch eine geeignete Asset Allocation jedes nur erdenkliche Risikoprofil abgebildet werden.
Konservative Anleger, denen Sicherheit wichtiger als Rendite ist, sind gut beraten, eine nur geringe Aktienquote von maximal dreißig Prozent gemessen am gesamten zur Verfügung stehenden Vermögen zu unterhalten und die verbleibenden Mittel in sichere verzinsliche Wertpapiere wie beispielsweise Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland mit kurzer Restlaufzeit zu investieren.
Auch offene Immobilienfonds mit einem auf deutsche Wohnimmobilien ausgerichteten Anlageschwerpunkt gehören in ein defensives Portfolio.
Die im Portfolio befindlichen Aktien sollten im Wesentlichen europäische Standardwerte sein, wobei sich defensive Titel wie Versorger oder Nahrungsmittelhersteller sowie Chemieunternehmen besonders gut eignen, da sie eine im Vergleich zu anderen Sektoren von der konjunkturellen Entwicklung relativ unabhängige Wertentwicklung bieten.
Über entsprechende Fonds lässt sich ein solches Profil leicht abbilden.
Investmentfonds dienen von ihrer Natur her der Reduktion des Anlagerisikos, da sie auch kleine Vermögen professionell streuen können und so eine Verminderung des unsystematischen Risikos, das aus Unternehmenspleiten und anderen subjektspezifischen Ereignissen besteht, ermöglichen, die auf anderem Wege für private Investoren allein aus Kostengründen unerschwinglich wären.
Fonds sind juristisch betrachtet ein Sondervermögen, was für Anleger nichts anderes bedeutet, als dass auch im Falle der Pleite der Fondsgesellschaft oder der hinter dieser stehenden Bank die Mittel im Fonds nicht verloren sind, da sie keinesfalls in die allgemeine Insolvenzmasse einfließen.
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