Vorteil des Fonds gegenüber der Einzelanlage

Fonds sind eine der möglichen Investmentlösungen, die Kapitalanlegern zur Verfügung stehen. Sie bieten gegenüber Anlagen in Bankeinlagen wie Tages- oder Festgeld verschiedene Vorteile, die maßgeblich für den Siegeszug der Investmentfonds in den zurückliegenden zehn Jahren sind.

Insbesondere die in langfristiger Hinsicht bessere Wertentwicklung von Fonds gegenüber Anlagen auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten motiviert Investoren zum Erwerb von Fonds.
Während im Einlagengeschäft nur rund vier bis fünf Prozent im Jahr zu verdienen sind, steigen gute Investmentfonds durchschnittlich um sechs bis neun Prozent im Jahr im Wert, wobei die Performance vom jeweiligen Segment abhängig ist, in das die Mittel der Anleger investiert werden.

Die attraktive Wertentwicklung ist jedoch nicht das einzige Kriterium, das für den Erwerb von Fondsvermögen anstelle traditioneller Sparformen spricht. Anteilseigner eines Investmentfonds sind in letzter Instanz Besitzer von Sachvermögen. Dieses wiederum ist gegen inflationäre Tendenzen gefeit und verliert nicht seine Kaufkraft.
Tagesgeldanleger, die von ihrer Bank vier Prozent im Jahr erhalten, verzeichnen bei einer jährlichen Teuerungsrate von mehr als drei Prozent nach Abzug der Steuern einen realen Verlust.

Mit Investmentfonds lassen sich aufgrund der Breite des zur Verfügung stehenden Spektrums verschiedene Ziele verfolgen, wobei sicherheitsorientierte Anleger, deren primäres Anliegen der reale Erhalt ihres Vermögens ist, dabei ebenso auf ihre Kosten kommen wie chancenorientierte Investoren, die rasche Zuwächse präferieren und im Gegenzug bereit sind, gewisse Risiken in Kauf zu nehmen.

Mit Fondssparplänen lässt sich darüber hinaus in bequemen Schritten ein Vermögen aufbauen. Die Produkte sind mittlerweile bei jeder Bank erhältlich und können ohne großen Aufwand und zu geringen Kosten unterhalten werden.