Regelmäßig Sparen: Einstieg in den Vermögensaufbau

Der Besitz eines Vermögens gilt nicht zu Unrecht als erstrebenswerter Zustand: Eine komfortable Kapitaldecke ermöglicht einen sorgenfreien Ruhestand und macht unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung. Wer kein Vermögen besitzt, muss eines bilden. Fondssparpläne, in die regelmäßig überschaubare Beträge einbezahlt werden, eignen sich dazu am besten.
Sparpläne können mittlerweile bei fast allen Banken mit Wertpapiergeschäft unterhalten werden und ermöglichen den Einstieg in den Kapitalmarkt schon mit 25 Euro monatlich. Dabei stehen rund 2000 in Deutschland gehandelte Fonds zur Besparung zur Auswahl. Aktien- und Rentenfonds können dabei ebenso zur Vermögensbildung genutzt werden wie Immobilienprodukte.

Dass sich auch mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufbauen lässt, wenn nur lange genug gespart wird, zeigt eine einfache Beispielrechnung: Wer über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten jeden Monat 250 Euro in einen Fonds einzahlt, der einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs in Höhe von zehn Prozent erwirtschaftet, kann sich am Ende des Sparzeitraums über ein Vermögen von mehr als 500.000 Euro (vor Steuern) freuen.

Bei Fondssparplänen ist grundsätzlich auf die Kosten zu achten. Zwar belaufen sich die Ausführungsgebühren durchschnittlich auf lediglich zwei bis drei Euro. Viele Anleger aber unterhalten mehrere einzelne Pläne und müssen daher die Grundgebühr mehrfach entrichten. Die meisten Banken stellen als mögliche Ausführungsintervalle nicht nur Monate, sondern auch Quartale und Halbjahre zur Verfügung.
Eine Einzahlung in Abständen von drei Monaten ist Sparern mit monatlichen Leistungen zwischen 100 und 500 Euro anzuraten.

Fonds, die als langfristiges Instrument zum Vermögensaufbau genutzt werden, sollten grundsätzlich eine breite inhaltliche Ausrichtung verzeichnen und einen geringen Spezifikationsgrad aufweisen.