Mit Fonds ein Vermögen aufbauen

Der Aufbau eines Vermögens ist das zentrale Anliegen von Millionen Sparern. Ob das Kapital, das in der Zukunft einmal vorhanden sein soll, dabei zur Deckung des Lebensstandards im Ruhestand oder zur Erfüllung besonderer Wünsche herangezogen wird, spielt grundsätzlich keine Rolle. Die Aufwendungen, die zur Erreichung eines bestimmten Sparziels notwendig sind, variieren mit der Rendite, die mit den bereits erbrachten Einzahlungen in ein Finanzprodukt erwirtschaftet wird.
Investmentfonds erzielen empirisch betrachtet in langfristiger Perspektive die höchsten Renditen und eignen sich daher besonders gut zum Vermögensaufbau. Wer über dreißig Jahre hinweg monatlich 250 Euro in einen Fonds einzahlt, dessen durchschnittlicher jährlicher Wertzuwachs sich auf zehn Prozent beläuft, kann sich am Ende seiner Bemühungen über ein Vermögen von - vor Abzug der Steuern – 500.000 Euro freuen.

Welche Fonds über einen Sparplan regelmäßig erworben werden sollten, hängt dabei ganz wesentlich vom zeitlichen Anlagehorizont ab: Wenige Jahre vor dem Eintritt in den Ruhestand sollten Anleger von chancenorientierten Investmentfonds, die schwerpunktmäßig in Aktien investieren, in defensivere Renten- und Immobilienfonds umschichten, damit kurzfristige Schwankungen den Lebensstandard im Alter nicht gefährden.

Sparpläne bieten Anlegern im Vergleich zu einem Einmalinvestment einen besonderen Vorteil: Der Cost Average Effekt bedingt, dass bei einer konstanten Einzahlungen in einen Fondssparvertrag in Zeiten hoher Notierungen an den Kapitalmärkten nur wenige Stücke erworben werden, während in Baissephasen mehr Anteile ins Depot gebucht werden, wodurch sich ein günstiger Durchschnittspreis ergibt, der zur konstanten Wertentwicklung des Vermögens beiträgt.

Bei Einzahlungen, die sich auf weniger als einhundert Euro im Monat belaufen, sollten Sparer beachten, dass eine quartalsweise Ausführung aufgrund der bei jeder Transaktion anfallenden Gebühren deutlich günstiger ist als die monatliche Andienung.