Geldanlage mit Fonds

Die Kapitalanlage in Fonds eignet sich nicht zuletzt deshalb für eine breite Anlegerklientel, weil das Spektrum der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nahezu jedes Investmentprofil abdeckt. Je nach Anlageziel und -Horizont lassen sich dabei für jede Situation optimale Lösungen konstruieren, mit denen die Bedürfnisse der Anleger gedeckt werden können.

Die meisten Privatinvestoren investieren ihre Mittel bevorzugt in reine Aktienfonds, die ausschließlich in Unternehmensbeteiligungen investieren. Die empirische Betrachtung gibt den Anlegern dabei Recht: In der Vergangenheit konnten Aktien eine deutlich bessere Performance erzielen als Renten, Immobilien oder Rohstoffe.
Der Deutsche Aktienindex beispielsweise, der als Leitindex der deutschen Investmentlandschaft gilt, konnte seit seiner Auflegung in den achtziger Jahren bis ins Jahr 2008 hinein jedes Jahr um durchschnittlich zehn Prozent im Jahr zulegen, wobei sich diese beeindruckende Entwicklung aus Dividenden und Kursgewinnen zusammensetzt.

Aktienfonds erwirtschaften langfristig höhere Renditen als andere Anlageklassen und eignen sich damit bestens zur Kapitalanlage mit einem mittel- bis langfristigen Horizont.
Soll der Ausstieg aus einem Investment allerdings schon nach zwei bis drei Jahren erfolgen, etwa weil das investierte Geld für andere Zwecke benötigt wird, sollten Anleger andere Assets bevorzugen, die möglichst geringen Schwankungen unterliegen, da die Aktienmärkte mitunter zu turbulenten Handelssitzungen mit zwar vorübergehenden, für kurzfristig orientierte Anleger aber schmerzhaften Kursverlusten neigen.

Aktienfonds stehen in breiter Auswahl zur Verfügung: Neben global ausgerichteten Produkten, die die Entwicklung der weltweiten Kapitalmärkte abbilden, existieren auch Fonds mit einem deutlich höheren Spezifikationsgrad: Neben Branchen- und Länderfonds können Anleger auch in bestimmte Themen (beispielsweise Wasser oder Infrastruktur) investieren und so an der Entwicklung eines speziellen Segments partizipieren