Die Mischung macht`s
Bei der Konzeptionierung des privaten Vermögensaufbaus ist eines der zentralen Erfolgskriterien die richtige Zusammenstellung des Portfolios.
Dabei sollte nicht nur auf ein effizientes Verhältnis von Chancen und Risiken der im Depot befindlichen Vermögenswerte geachtet werden, sondern darüber hinaus auch eine an die persönlichen Belange und dabei insbesondere auch die individuelle Risikotoleranz angepasste Allokation der zur Verfügung stehenden Mittel erfolgen.
Ein moderat aufgestelltes Portfolio, das eine ausgewogene Mischung auch Sicherheit und Wertzuwachs ermöglicht, besteht zu fünfzig Prozent aus Aktien, wobei hier der Fokus auf europäischen Standardwerten liegt, die nicht nur durch Kurszuwächse, sondern auch durch Dividenden zum Gewinn beitragen.
Weitere zwanzig Prozent der Mittel sollten in Renten investiert werden, wobei hier ein Fonds, der seinen Fokus auf Schuldverschreibungen bester Qualität legt, am geeignetsten ist. Ein weiteres Fünftel des Portfolios wird idealerweise in Immobilienfonds investiert. In Kombination mit den Anleihen bieten diese eine Stabilisierung des Portfolioertrages, der aufgrund des Aktienbestandes mitunter deutlichen Schwankungen unterliegt und auch negativ sein kann.
Um die Vermögenswerte gegen Inflation abzusichern, empfiehlt sich die Beimischung von Rohstoffen über die verbleibenden zehn Prozent der Gelder. Ein breit aufgestellter Indexfonds, der neben Edelmetallen auch fossile Brennstoffe und Agrarprodukte abdeckt und mit nur geringen Kosten verbunden ist, eignet sich zu diesem Zweck am besten.
Ein wie beschrieben aufgestelltes Portfolio lässt einen durchschnittlichen jährlichen Ertrag in Höhe von sieben Prozent erwarten. Wer höhere Zuwächse generieren möchte, tauscht einen Teil der Standardwerte gegen Aktien aus Schwellenländern aus und investiert statt in Staats- in Industrieanleihen
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