Strategiezertifikate, Themenzertifikate
Die Investmentlandschaft und die dem Anleger zur Option stehenden Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und wachsen laufend weiter. Der Einfallsreichtum der Emittenten ist dabei insbesondere im Bereich von Nischenprodukten bemerkenswert. Insbesondere zur Beimischung zu einem breit aufgestellten Portfolio werden zahlreiche Möglichkeiten angeboten.
Strategiezertifikate
Die Begrifflichkeit des Strategiezertifikates umfasst ein breites Spektrum von Kapitalanlagen. Es handelt sich bei den Produkten in der Regel um Investments, die entweder aktiv oder passiv unter der Prämisse eines bestimmten strategischen Ansatzes verwaltet werden. Die systematische Spekulation auf Übernahmen und damit der Erwerb von Aktien der Unternehmen, die eventuell übernommen werden könnten, ist dabei ein ebenso plausibles Exempel wie eine Covered-Call-Writing-Strategie auf ein bestimmtes Underlying.
Basketzertifikate
Basketzertifikate sind strukturierte Produkte, die sich nicht auf einen, sondern auf mehrere Basiswerte beziehen. Insbesondere bei Bonuszertifikaten sind dabei viele Produkte erhältlich. Der Bonus wird dem Inhaber des Basketzertifikates dann ausbezahlt, wenn keiner der Basiswerte zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit den Bonuslevel unterschritten hat. Bei einer Verletzung der Barriere durch nur einen der im Basket enthaltenen Werte erlischt der Anspruch auf die Bonuszahlung und das Wertpapier reduziert sich zu einem Indexprodukt.
Themenzertifikate
Mit Themenzertifikaten können Anleger auf ein bestimmtes Investmentthema setzen. Das Spektrum der Produkte ist dabei außerordentlich groß. Von Zertifikaten, die in die Aktien von Unternehmen rund um die Wertschöpfungskette der Wasserversorgung investieren bis hin zu Produkten, die die Mittel der Anleger in Afrika investieren, steht prinzipiell alles zur Verfügung. Aufgrund des teilweise sehr hohen Spezifikationsgrads sollten Anleger Themenzertifikate als Beimischung betrachten und keinesfalls übergewichten.
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